Reinhardt Repke: Unser Publikum findet das Interesse an Fontane über die Musik

Die folgenden sieben Fragen unserer Interviewreihe werden regelmäßig von Fontane-Freunden beantwortet und hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf Leser und Förderer Theodor Fontanes lenken und die zum anderen zeigen, wie lebendig sein Leben und Werk auch heute sind. 

Wer sind Sie und was machen Sie?

Ich bin Reinhardt Repke, Komponist und Gründer des Clubs der toten Dichter.

Was ist Ihr Bezug zu Theodor Fontane?

Deprimierender Bezug: Konnte John Maynard nicht auswendig aufsagen in der Schule.

Beglückender Bezug: Die Vertonung von John Maynard in drei Songs und wie unser Publikum diese 12 Minuten begeistert aufnimmt!

Warum ist Theodor Fontane heute noch aktuell?

Ganz einfach gesagt: Weil er ein großer Schriftsteller war. Sonst wäre er in Vergessenheit geraten. Seine Romane waren und sind große Literatur. Seine Gedichte/Balladen sprechen verschiedene Ebenen an. Der Maynard oder der Ribbeck zum Beispiel hätten nicht überdauert, wenn sie nicht diese Tiefe hätten. Es ist eben nicht nur über einen Helden und einen alten Gönner. Nein, es bringt auch andere Seiten in uns in Schwingung.

Was von Theodor Fontane haben Sie zuerst und was zuletzt gelesen?

John Maynard in der Schule und zuletzt viele seiner langen Substantive. Herrliche Wortkombinationen!

Ihr Lieblingszitat von Theodor Fontane?

Zur Zeit: „Nur kein Gegrübel, Was es sei; Wohl oder übel – Der Scherz ist frei.“

Welches Buch über Theodor Fontane empfehlen Sie anderen?

Entschuldigung, ich würde unsere Vertonungen empfehlen. Wir kriegen so viele Rückmeldungen mit Lob für den Zugang zu Fontane. Unser Publikum findet das Interesse an Fontane über die Musik. Und dann werden sie ein Buch finden, oder wieder aus dem Regal nehmen.

Wo finden wir Sie im Internet?

club-der-toten-dichter.de

 

Fotos: (c) Oliver Betke

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