Kategorie: Fontane-Miszellen

„Die magische Zahl beim Hudson River“ – Eine Schülerin-Ballade nach Fontane

Manchmal fliegt dem Blog etwas zu – er muss nichts tun, als seine Pforten zu öffnen und „Willkommen“ zu rufen. So auch hier. Ulrike von der Goltz, die gleich noch einmal erwähnt wird, war lange, gute Jahre Mitglied im Vorstand der Theodor Fontane Gesellschaft und sorgt für Fontane-reiches Leben in der Sektion Schleswiger Land. Und …

Lesen

Dorothea Keulers Effi B.

„Mit Effis Leiden und Sterben war ich nie so recht einverstanden. Es ärgerte mich, wie diese bedauernswerte Frau alle Emanzipationschancen ignorierte.“ (S. 236), schrieb Dorothea Keuler in das Nachwort ihres Romans Die wahre Geschichte der Effi B. Heutzutage gibt es mehrere Möglichkeiten, sich über Literatur zu informieren und auszutauschen. Neben literarischen Zeitschriften, Leserunden und Literaturblogs …

Lesen

Fontanes „Effi“ in der Schule – Blumen für Nicola Kuhn

Im Kulturteil des heutigen Tagesspiegel (13. Januar 2021) geht es einmal wieder um Schulpflichtlektüre. Offenbar schlägt Homeschooling zwischen den beiden Ufern Schule und Elternhaus unvermutet Aufmerksamkeitsbrücken, reizvoll, sie zu begehen und dabei ins Gestern zu geraten. „Erinnerungen an Bücher, die man damals im Unterricht las – und die heute noch zählen und quälen“. Redakteurinnen und …

Lesen

Weiblichkeit und Krankheit in Fontanes ‚Cécile‘ – ein Einblick

Wie feministisch war eigentlich Fontane? War er es überhaupt? Denkt man an seine Texte, so fallen sicherlich vielen zunächst die weiblichen Protagonistinnen seiner Romane ein. Fast jedem/-r Schüler*In ist der Name Effi Briest ein Begriff, für manche noch Jenny Treibel, Stine Rehbein oder Melanie van der Straaten. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie zu den ersten …

Lesen

Fontane und die Klassiker – Ein kurzer Einblick

Liest man die großen Namen der Weimarer Klassik wie Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller, denkt man unmittelbar an die kunstvollen Dramen und Gedichte ihrer Zeit. Sie gehören nach wie vor zum Grundbestand des literarischen Kanons deutscher Literatur. Die aus dem Sturm und Drang hervorgegangene klassische Epoche erinnert an Goethes Faust, Schillers Kabale und Liebe, …

Lesen

Fontane auf Föhr: Erinnerung eines Chronisten

Georg Friedlaender, Amtsgerichtsrat in Schlesien und geschätzter Korrespondenzpartner, hatte Theodor Fontane im Juli 1891 in einiger Gründlichkeit über seine Urlaubs- und Reisepläne unterrichtet. „Ein Schlachtplan wie von Moltke“, befand Fontane, als ihn der Brief erreichte, und freute sich am meisten darüber, „daß Sie nun Ihre Wyker Tage verlängern wollen, wie beschämend gütig gegen mich.“ (23. …

Lesen

Ulrike Blieferts „Hommage an Theodor Fontane“

Was gibt es Schöneres, als wenn jemand, kaum Mitglied der Theodor Fontane Gesellschaft geworden, gleich seine Handtasche öffnet und eine kleine Hommage an den Dichter hervorzaubert! Diese Freude bereitete mir die Schauspielerin und Schriftstellerin Ulrike Bliefert jüngst. Bekannt geworden durch ihre Rollen in den Verfilmungen von Christine Brückners Jauche und Levkojen (1978) und Nirgendwo ist …

Lesen