Kategorie: Fontane-Orte

Fontane auf Föhr: Erinnerung eines Chronisten

Georg Friedlaender, Amtsgerichtsrat in Schlesien und geschätzter Korrespondenzpartner, hatte Theodor Fontane im Juli 1891 in einiger Gründlichkeit über seine Urlaubs- und Reisepläne unterrichtet. „Ein Schlachtplan wie von Moltke“, befand Fontane, als ihn der Brief erreichte, und freute sich am meisten darüber, „daß Sie nun Ihre Wyker Tage verlängern wollen, wie beschämend gütig gegen mich.“ (23. …

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Förstertragödien im Iser- und Riesengebirge (3)

(Der zweite Teil des Artikels ist mithilfe dieses Links zugänglich.) Wildereiunwesen im Riesengebirge Die nachfolgende Zusammenstellung basiert nach intensiven Nachforschungen in den Akta Maj. Schaffgotschów im Staatsarchiv von Breslau auf einer Auswertung der Akte SCH:Las Sign: 2991 mit dem Titel „Wilddieberei pp., Oberförsterei Hermsdorf 1839-75“. Die Akten zeigen uns einerseits die Schwierigkeiten bei der Nachweisführung, …

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Förstertragödien im Iser- und Riesengebirge (2)

(Der erste Teil dieses Artikels ist mithilfe dieses Links zugänglich.) Im Riesen- und im Isergebirge befinden sich auch noch weitere Gedenksteine für Förster, die von Wilderern erschossen wurden. Einige davon wurden durch den böhmischen Marterlverein wieder instand gesetzt und aufgestellt; mitverantwortlich: Emilio Nowak(†) Weitere Försterdramen im Riesen- und Isergebirge Erstes Morgengrauen liegt über dem Hochwald. …

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Förstertragödien im Iser- und Riesengebirge (1)

Redaktionelle Notiz: Seit über 25 Jahren beschäftigt sich Ullrich Junker mit der Forsttragödie „Frey“. Vor 25 Jahre lernte er die Enkeltochter Susanna Neumann geb. Frey kennen und hält seit ihrem Tod 1999 mit deren Ur-Enkelin Kontakt. Im Jahr 2020 setzt sich Ullrich Junker dafür ein, das beschädigte Frey-Denkmal im Nationalpark in Sobieszow/Hermsdorf wiederherzurichten und mit einer viersprachigen Hinweistafel (polnisch, …

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Theodor Fontane im Riesengebirge zum 200. Geburtstag

Redaktionelle Notiz: Grażyna Prawda ist Diplom-Ökonomin, Übersetzerin und Autorin. Zuletzt veröffentlichte sie 2017 in Zusammenarbeit mit Helmuth James v. und Freya Moltke: „Abschiedsbriefe / Listy na pożegnanie“. Überdies schreibt sie historische Aufsätze in der Zeitschrift „Karkonosze“ (Riesengebirge). Derzeit lebt sie in Warschau. Der nachfolgende Beitrag wurde ursprünglich auf polnisch geschrieben und erschien zuerst neben einer deutschen …

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Ausflug ins Ruppiner Land

An diese Corona-Zeiten werden wir uns wohl immer erinnern. Eingeschränkt in der Reisefreiheit heißt es an einem sonnigen Sonntag für den Berliner, hinaus nach Brandenburg, aber richtig, das heißt auf Fontanes Spuren. Unser Ziel die Ruinen von Kloster Lindow, am Wutzsee gelegen, Vorbild für das Kloster Wutz im Stechlin, dem Alterswerk Fontanes. Für die gute …

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Der letzte Förstermord im Riesengebirge an Wilhelm Frey im Jahre 1877

Redaktionelle Notiz: Seit über 25 Jahren beschäftigt sich Ullrich Junker mit der Forsttragödie „Frey“. Vor 25 Jahre lernte er die Enkeltochter Susanna Neumann geb. Frey kennen und hält seit ihrem Tod 1999 mit deren Ur-Enkelin Kontakt. Im Jahr 2020 setzt sich Ullrich Junker dafür ein, das beschädigte Frey-Denkmal im Nationalpark in Sobieszow/Hermsdorf wiederherzurichten und mit einer viersprachigen Hinweistafel (polnisch, …

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„Fontane-Jubiläum 2019“ – 2020 schöne Erinnerung oder Schlussakkord?

Wir hatten sowohl bei Vergleich und Analyse der Literatur, die sich von 2018 bis 2019 im deutschsprachigen Raum Theodor Fontane widmete, sein Werk und Leben in den Mittelpunkt stellte als auch beim Interview mit Herrn Berbig die Frage nach dem „Danach“ nur mutmaßlich beantworten können. Ganz klar war jedoch die Antwort auf den Tourismuserfolg im …

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Mit Fontanes Romanen auf einer Zeitreise durch Berlin – Die Ausstellung „Fontanes Berlin“ im Märkischen Museum

Vor einiger Zeit erhielt ich mit einem Seminar eine Führung durch die Ausstellung  „Fontanes Berlin“ im Märkischen Museum von der Kuratorin Bettina Machner, der Sammlungsbetreuerin der literaturgeschichtlichen Abteilung des Märkischen Museums. Dieser Artikel leistet einen Rückblick meines Besuches.   Hochverehrter Herr,  der Beifall, den Sie meinem Buche „Larenopfer“ zollen bereitet mir große und innige Freude, zumal er von …

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