Lese-Empfehlung: Wolf Lepenies über Fontane

Zu einem abwechslungsreichen Blog gehören Lese-Empfehlungen.

Prof. Dr. Wolf Lepenies, Soziologe, Autor zahlreicher einschlägiger Studien und langjähriger Direktor des Wissenschaftskollegs zu Berlin, hat zu Ehren von Peter-Klaus Schuster einen Fontane-Festvortrag gehalten. Die Anzeige der Stiftung Brandenburger Tor. Die Kulturstiftung der Berliner Sparkasse im Max Liebermann Haus lautete:

Verehren, Bewundern und gelegentlich ein Nein: ‚So muss es sein!‘ – Theodor Fontanes Wanderungen durch Preußens Widersprüche

12. März 2019

In diesem Jahr wäre Theodor Fontane 200 Jahre alt geworden – ein Grund, 2019 zum Fontane-Jahr zu erklären. Im vergangenen Jahr wurde Peter-Klaus Schuster, Vorstand der Stiftung Brandenburger Tor und langjähriger Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, 75 Jahre alt – ein Grund, ihm einen festlichen Vortrag zu widmen. 

Auszüge des Vortrags hat die Tageszeitung Die Welt unter dem Titel „Wissense denn nich, det Fontane Antisemit is?“ abgedruckt. Sie sind online nachzulesen.

Es empfiehlt sich, aufmerksam zu wägen, in welchem Verhältnis die abgedruckten Textpartien von Lepenies zu dem leseorientierenden Titel stehen – einem Zitat Liebermanns. Auch die Bezeichnung der Rubrik „Preussischer Dichter“ verdient einen genaueren Blick. Der im vergangenen Jahr verstorbene Helmuth Nürnberger, Fontane-Herausgeber und -Biograph, hat ihn bereits vor bald zwei Jahrzehnten geworfen. Sein Vortrag „Theodor Fontane – ein Dichter in Preußen“ ist abgedruckt in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte 53 (2001) H. 1, S. 47-64.

 

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