Fontane light und wohldosiert – Erste Dosis

Ab- und Anreise (10:00 – 12:00 Uhr)

Man mag es kaum glauben, aber das Fontane-Blog-Seminar ließ die schützenden (und durchaus auch kühlenden) Mauern des Raumes 3.007 im Institut für deutsche Literatur hinter sich und ging auf große Forschungsfahrt in die wilden Weiten der Mark Brandenburg, genauer in das Ruppiner Land, noch genauer nach Neuruppin.

Für manche begann die Expedition schon Teltow Stadt, das Gros stieg Friedrichstraße zu, der Rest dann Schönholz und Reinickendorf. Ein Mitglied unserer illustren Reisegruppe wollte auf Nummer sicher gehen und saß schon seit 10:00 Uhr auf dem Bahnsteig 1 / Bahnhof Hennigsdorf, laut seiner Aussage auch nicht der spannendste Ort, um eine Stunde warten zu müssen.

Fontane-Blog vor Fontane-Plakat
Suchbild, finde die Unterschiede.
Fontane-Blog vor Fontane-Plakat
Und weil es so schön war, gleich zweimal.

Zumindest waren alle da, sodass noch genügend Zeit war, ein erstes Gruppenfoto (naja, eher 20, aber wer zählt schon) zu machen, um dann
rechtzeitig um 11:05 Uhr in den Regionalexpress, der uns nach Neuruppin bringen sollte, zu steigen. Meine Idee, sich entspannt in den Zug setzen zu können, um dann mit selbstgebackenen Muffins und dem Sekt, der als Trophäe der Vafasserin des 100. Beitrags des Fontane-Blog überreicht wurde, den gemeinsamen Ausflug gebührend zu starten, zerschlug sich, als wir der vielen Mitreisenden gewahr wurden.

Hier ist ein dreifaches Hoch auf die Deutsche Bahn angebracht, die offensichtlich immer noch nicht mitbekommen hat, dass der Pendelverkehr zwischen Berlin und Brandenburg in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Aber wenigsten war das Personal auf der Hinfahrt nett und zu Scherzen aufgelegt. So saßen wir mehr schlecht als recht um die Bord-Toilette gruppiert. Zumindest war es kühl und eine hitzige Diskussion über den geplanten Mietendeckel lenkte uns soweit ab, dass die Fahrt zügig vorbeiging.

Im Schweinsgalopp durch Neuruppin (12:00 – 12:10)

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