Angezeigt: Fontanes Übersetzung von Cathrine Gores Roman „Der Geldverleiher“

Am 22. Februar 1851 schrieb Theodor Fontane an Wilhelm Wolfssohn folgendes: Was die englischen Frauen angeht, so weiß ich von ihnen soviel wie von den Patagoniern, die groß sein, oder von den Karaiben, die Menschenfleisch fressen sollen. Der Umstand, daß ich in London drei alte Weiber kennen gelernt und in Deutschland einen dicken Roman von …

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Der Ruppiner Anzeiger erfüllt einen Traum – und das an Fontanes „Geburtstag“ …

Wie oft stand ich am „30. Dezember“ vor dem Fontane-Denkmal im schönen Neuruppin, um ein paar Worte zu sprechen? Offen gestanden, ich weiß es nicht. Nur dass es häufig war, ist gewiss. Und, auch dieses offen gestanden, immer gerne. Nicht selten kam da ein Kreis zusammen, dessen Mischung anregende „Fontane“-Gespräche ermöglichte, und nicht selten wurde …

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Endlich: Der Fontane-Podcast

Groß angekündigt in den Mitteilungen Nr. 61 und dann doch nicht wie versprochen zum Jahreswechsel 2021/22 veröffentlicht. Die aufmerksamen Mitglieder der Theodor Fontane Gesellschaft werden sich zumindest gewundert haben. Jetzt aber ist es endlich soweit und nach langem Warten sind die ersten drei Folgen dieses kleinen Corona-Experiments veröffentlicht. Der Anfang Ein Jahr Corona-Zwangspause für größere …

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Neues Altes von Fontane. Zur Abendstunde im Theodor-Fontane-Archiv

Wer zur frühen Abendstunde ein Archiv betritt, erlebt einen anderen als den gewohnten Ort. Arbeitsatmosphäre und dienstliche Geschäftigkeit sind vergessen, etwas Feierliches liegt über den Räumen. Man lächelt sich heiter zu, ohne Zeitdruck und in unbestimmter Vorfreude. Die einem sonst hilfreich zur Hand gehen, den erbetenen Bestand auf den Tisch legen und Zettel dazu, der …

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Im Zeichen von Tolstoi. Ein Holzstich von Theodor Fontane aus dem Jahr 1896 und seine Geschichte

Fontane gehörte 1871 zu den Siegern der Geschichte, wenn er auch nur als Federkrieger an den Reichseinigungskriegen beteiligt war. Jahrelang investierte er sein schriftstellerisches Können und einen großen Teil seiner Arbeitszeit in Kriegsberichte, durch die er die offiziösen Darstellungen an Schönheit und Klarheit der Gliederung übertreffen wollte. Er stellte sich dadurch auch in die Tradition …

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Angezeigt: Saša Stanišić schreibt Abitur zu „Cécile“ und seinem eigenen Roman „Vor dem Fest“

Saša Stanišić ist – allein an der Vielfalt an ihn vergebenen Preisen gemessen – einer der herausragenden Schriftsteller des deutschen Literaturbetriebs. Seine Romane Vor dem Fest (gewann den Preis der Leipziger Buchmesse, 2014) und Herkunft (gewann den Deutschen Buchpreis, 2019) sind Bestseller. Ersterer ist darüberhinaus sogar als Teil des Hamburger Abiturs besprochen und prüfungsrelevant geworden. Als …

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Fontane als unpolitischer Scherzbold? – Die Bienenschlacht oder Bienen-Winkelried

Ein Gedicht – mehrere Perspektiven Die Bienenschlacht oder Bienen-Winkelried – schon länger liegt dieses Fontane-Gedicht auf meinem Schreibtisch und wartet darauf, dass ich mich mal näher mit ihm befasse. Meine Recherchen dazu verliefen schleppend. Es gibt außer den Kommentaren in den Fontane-Gedicht-Ausgaben kaum, eigentlich keine Literatur dazu. Als ich den Text vor zwei Jahren das …

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Interview mit dem slowakischen Fontane-Übersetzer Ľudovít Petraško

Unter dem Titel Výstrel z kazateľnice (Der Schuss von der Kanzel) erschienen im Jahr 2017 vier klassische Kriminalnovellen der deutschsprachigen Literatur in slowakischer Übersetzung. Erstmalig stehen so die Novellen Das Kloster bei Sendomir von Franz Grillparzer, Die Judenbuche von Anette von Droste-Hülshoff, Der Schuss von der Kanzel von Conrad Ferdinand Meyer und Theodor Fontanes Unterm …

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