Mit Fontane den Sprung ins Wasser wagen – und sich selbst auf den Grund gehen

Links und rechts in gleicher Höhe mit uns die Raps- und Saatfelder des Plateaus, unmittelbar unter uns der blaue, leicht gekräuselte Schermützelsee, drüben am anderen Ufer, in den Schluchten verschwindend und wieder zum Vorschein kommend, die Stadt und endlich hinter derselben eine bis hoch hinauf mit jungen frischgrünen Kiefern und dunklen Schwarztannen besetzte Berglehne. Die …

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„Die magische Zahl beim Hudson River“ – Eine Schülerin-Ballade nach Fontane

Manchmal fliegt dem Blog etwas zu – er muss nichts tun, als seine Pforten zu öffnen und „Willkommen“ zu rufen. So auch hier. Ulrike von der Goltz, die gleich noch einmal erwähnt wird, war lange, gute Jahre Mitglied im Vorstand der Theodor Fontane Gesellschaft und sorgt für Fontane-reiches Leben in der Sektion Schleswiger Land. Und …

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Frau Jenny Treibel als Collage. Ein außerordentlicher Buchumschlag

Beim ziellosen Herumblättern in der Buchhandlung entscheidet oft auch das Cover darüber, ob ein Buch in die Hand genommen wird oder nicht. Besonders bei weniger bekannten Autoren und Werken kann der erste, visuelle Eindruck entscheidend sein. Gewiss, letztendlich gewinnt die literarische Vorliebe. Doch Hand aufs Herz … Greift man bei demselben Titel, abgesehen vom Preis, …

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Fontanepromenade oder eher „Schikanepromenade“?

Die Fontanepromenade ist eine Einbahnstraße im Berliner Bezirk Kreuzberg. Der Mittelstreifen mit Grünanlage und Spielmöglichkeiten wurde im Jahre 1862 durch den Bebauungsplan von James Hobrecht angelegt. Damals wurde die Promenade als Straße 13 bezeichnet. Durch die Anordnung der Berliner Verwaltung erhielt die Promenade am 30. April 1899 den Namen des deutschen Schriftstellers, der fünf Monate zuvor …

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Gesucht und nicht gefunden – Das Verschwinden des Theodor Fontane

Kontakte beschränkt, Liste an möglichen Unternehmungen auf ein Minimum reduziert – wenn eine Pandemie den Alltag umkrempelt, bleibt Berliner Durchschnittsbürger*innen nichts anderes übrig als sich in die städtische Natur zu flüchten. Für mich bedeutet das einen Besuch im Berliner Tiergarten, dem stadteigenen Wald. Immerhin gibt es dort nicht nur viel Platz zum Spazierengehen mit Mindestabstand, …

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Fontane und die Denkmäler – „ein lebendig, sich einprägendes Zeichen des Gedächtnisses?“

Nicht viele Jahre fürwahr wird’s dauern, Da werden die Enkel in Neuruppin – Nicht doch! gleich mitten im alten Berlin Ein schmuckes Standbild dir errichten. (Heyse, S. 510) Paul Heyse sollte mit diesen Worten in einem Gratulationsgedicht zu Theodor Fontanes 70. Geburtstag Recht behalten. Nicht jedem Dichter wird die Auszeichnung einer Statue, einer nicht vergehenden …

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