Gesucht und nicht gefunden – Das Verschwinden des Theodor Fontane

Kontakte beschränkt, Liste an möglichen Unternehmungen auf ein Minimum reduziert – wenn eine Pandemie den Alltag umkrempelt, bleibt Berliner Durchschnittsbürger*innen nichts anderes übrig als sich in die städtische Natur zu flüchten. Für mich bedeutet das einen Besuch im Berliner Tiergarten, dem stadteigenen Wald. Immerhin gibt es dort nicht nur viel Platz zum Spazierengehen mit Mindestabstand, …

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Fontane und die Denkmäler – „ein lebendig, sich einprägendes Zeichen des Gedächtnisses?“

Nicht viele Jahre fürwahr wird’s dauern, Da werden die Enkel in Neuruppin – Nicht doch! gleich mitten im alten Berlin Ein schmuckes Standbild dir errichten. (Heyse, S. 510) Paul Heyse sollte mit diesen Worten in einem Gratulationsgedicht zu Theodor Fontanes 70. Geburtstag Recht behalten. Nicht jedem Dichter wird die Auszeichnung einer Statue, einer nicht vergehenden …

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Fontane-Friedhofsspuren vor dem Halleschen Tor. Ein Ausflug

Eigentlich – eigentlich ging es ausschließlich um einen erteilten Auftrag des Kulturausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg. Eigentlich – eigentlich war die Verabredung, dass Georg Bartsch und ich um 10 Uhr vor der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1 stehen, um uns dort nach einem geeigneten Platz für eine Fontane-Gedenkplatte umsehen. Eigentlich – und eigentlich sollte es nach der raschen …

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Die Bestie „Fontana“

Der war ursprünglich ein Steppenpferd, doch aus einer bereits gepflegten Rasse. Er wurde zuerst von grusinischen, tscherkessischen Häuptlingen und Kosakenhetmans geritten. Später gehörte er zur regulären schweren Kavallerie der Literatur. Machte im Norden und Süden der Zeit und des Raums alle größeren Feldzüge mit, auch solche, die mehrere Bände dauern. Zäh, trocken, aber feurig, immer …

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Fontane als Herzensmann: Liebesbriefe eines Realisten

In der langen Kulturgeschichte des Briefwechsels, die bis in die Antike reicht, scheinen sich die schriftlichen Erzeugnisse unter Liebenden in besonderer Weise hervorzutun. Gemessen an den zahlreichen Publikationen von Liebesbriefen, ließe sich behaupten, dass es vor allem die poetischen Verehrungen und geheimen Botschaften berühmter Männer sind (z.B. Napoleon, Beethoven, Kafka), die eine beachtliche Faszination auf …

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